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DXF-Nesting online: von der Zeichnung zum Zuschnittplan

Aus geschlossenen DXF- oder SVG-Konturen wird eine Plattenbelegung für deinen Laser-, CNC- oder Plasma-Zuschnitt. NestForge verarbeitet die Dateien lokal im Browser. Starte mit deiner Zeichnung oder dem fertigen Acht-Teile-Projekt.

1. Die Teilekonturen importieren

Exportiere die Schnittkonturen aus deinem Zeichenprogramm als Text-DXF oder SVG: geschlossene Außenkonturen und die zugehörigen geschlossenen Innenausschnitte. Maße, Beschriftungen und Gravurmotive bleiben in der Originalzeichnung. Hier werden die Schnittkonturen angeordnet.

Importiere die Datei und vergleiche eine bekannte Breite oder Höhe mit den angezeigten Abmessungen. Korrigiere eine falsche Einheit oder Skalierung vor dem Nesting. DWG-Dateien wandelst du vorher in deinem CAD-Programm in DXF um.

2. Stückzahlen und Material einstellen

Trage die benötigte Stückzahl je Teil sowie nutzbare Breite und Höhe der Platte ein. Kopien zählen mit: Fünf Konturen mit je zwei Exemplaren ergeben zehn Teile.

Wähle die erlaubten Drehungen passend zum Material. Bei sichtbarer Maserung oder gerichtetem Finish muss die Ausrichtung stimmen. Stelle Teileabstand und Plattenrand passend zum Schneidverfahren ein; die Schnittfugenkompensation ist eine separate Einstellung.

3. Mit einer schnellen Belegung anfangen

Beginne mit der niedrigsten Aufwandsstufe für einen ersten Lauf. Die Fortschrittsanzeige zeigt Rechenphase, Zähler und Laufzeit. Eine höhere Stufe gibt der Suche mehr Rechenaufwand, wenn du die Anordnung weiter verbessern möchtest.

Wo verfügbar, beendet Stopp — bestes Ergebnis behalten die Suche nach dem aktuellen Schritt und prüft die beste gefundene Belegung. Abbrechen verwirft den laufenden Versuch sofort. Ein fester Seed hilft beim Wiederholen desselben Auftrags mit denselben Einstellungen.

4. Für die Schneidsoftware exportieren

NestForge erstellt die Layoutgeometrie, keine Maschinenwerkzeugwege und keinen G-Code.

  1. Kontrolliere, ob die benötigten Teile platziert sind. Prüfe gegebenenfalls fehlende Teile sowie Innenausschnitte, Ränder und benachbarte Konturen.
  2. Exportiere DXF oder SVG für den nächsten Arbeitsschritt oder PDF als Übersicht. Für Programme mit entsprechenden Anforderungen gibt es beim DXF-Export auch striktes R12 POLYLINE.
  3. Öffne den Export in deiner Schneid- oder CAM-Software und prüfe ein Referenzmaß. Schnittreihenfolge, Anfahrwege, Werkzeug- oder Laserparameter legst du dort fest.

5. Das Acht-Teile-Beispiel ausprobieren

Das Acryl-Gehäusebeispiel enthält vorbereitete DXFs, ein gespeichertes Projekt, eine Anleitung und tatsächliche Exporte. Das Projekt mit acht Teilen auf einer Platte passt in die kostenlose Version. Eine zweite Variante zeigt dieselben Teile auf zwei kleineren Platten.

Bei diesen Plattenformaten sinkt die gesamte Plattenfläche von 0,54 m² auf 0,48 m². In der Anleitung findest du Einstellungen und Ergebnisse zum Nachrechnen. Die Variante mit zwei Platten kannst du kostenlos neu berechnen; für ihren Export brauchst du die Vollversion.

Vor dem ersten Projekt

Berechnen und Ansehen sind in jeder Größe kostenlos. Der DXF-/SVG-/PDF-Export ist bis zu 10 Teile einschließlich Kopien auf einer Platte kostenlos. Du brauchst kein Konto. Die v1-Vollversion kostet einmalig 49 € und exportiert auch größere Aufträge und mehrere Platten.

Die Dateien werden auf deinem Computer verarbeitet. Für Supportfragen kannst du einen Diagnosebericht ohne Geometrie, Teilnamen oder Lizenzdaten herunterladen. Er wird nie automatisch verschickt.