Teileabstand: Schnittfuge, Materialsteg und Rand getrennt einstellen
Lege den Abstand anhand eines getesteten Schneidprozesses und des benötigten Materialstegs fest. Ein einzelner Universalwert berücksichtigt weder Werkzeug und Materialstärke noch Spannung und Schnittfolge.
Drei Einstellungen auseinanderhalten
Die Schnittfuge ist die vom Schnitt entfernte Breite. Der Mindestabstand ist das zusätzliche Material zwischen benachbarten Schnitten. Der Randabstand ist eine separate Zugabe an der Bogengrenze. In NestForge gilt zwischen Teilekonturen: Schnittfuge + Mindestabstand. Am Bogenrand gilt: Randabstand + halbe Schnittfuge. Die Formel für den Teileabstand gilt nicht für den Bogenrand.
Ein Zahlenbeispiel durchrechnen
Bei 0,2 mm gemessener Schnittfuge, 1,0 mm Mindestabstand und 3,0 mm Randabstand beträgt der Konturabstand 1,2 mm und der Abstand zur Bogengrenze 3,1 mm. Das sind Rechenbeispiele, keine empfohlenen Lasereinstellungen. Bei einer Fräse prüfst du zusätzlich Werkzeugdurchmesser und Zugänglichkeit. Beim Plasma müssen Einfahrten und ein ausreichend stabiler Reststeg Platz haben. Dünnes Blech kann sich trotz geometrisch ausreichendem Abstand bewegen.
Den exportierten Schneidauftrag prüfen
Lass die Sollmaße der Zeichnung unverändert und stelle die Schnittfugenkompensation in der passenden CAM-Operation ein. Prüfe Innen- und Außenschnitte, Einfahrten, Haltestege, Spannmittel und Reihenfolge. NestForge erzeugt diese Werkzeugwege nicht. Braucht eine CAM-Operation Platz außerhalb der Teilekontur, erhöhe den Abstand oder ändere die Operation. Speichere Material, Stärke und Maschineneinstellungen zusammen mit den getesteten Werten.
Aufträge jeder Größe kostenlos berechnen, Export bis 10 Teile einschließlich Stückzahlen auf einem Bogen. DXF/SVG importieren; DXF/SVG/PDF exportieren. Keine CAM-Werkzeugwege.
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